Eine Spendenaktion, die Kreise zieht

Fünf Monate nach der schrecklichen Amokfahrt auf dem Heidelberger Bismarckplatz konnte im Rathaus Dielheim eine weitere Spende für die 84-jährige Lebensgefährtin des Opfers entgegengenommen werden. Die Abwicklung der mit der Rhein-Neckar-Zeitung gemeinsam geführten Spendenaktion erfolgt durch den Ernst-Körner-Fonds, nachdem der bestehende Arbeitskreis aus Anlass des 20-jährigen Bestehens den Fonds dafür geöffnet hat.

Überreicht wurde der Spendenscheck von 1.800 Euro durch Herrn Till Neuner im Namen der Freimaurerloge „Ruprecht zu den fünf Rosen“, die seit 1856 in Heidelberg die Ideen und Grundsätze der Freimaurerei vertritt. Den Mitgliedern der in Kirchheim beheimateten Loge war das Schicksal des ebenfalls aus Kirchheim stammenden Opfers der Amokfahrt am Bismarckplatz nachgegangen. Aus diesem Grund und im Rahmen ihres sozialen Engagements stellte die Loge die Zuwendung an die Hinterbliebene, Frau. L. zur Verfügung.

Bürgermeister Glasbrenner und die anwesenden Mitglieder des Arbeitskreises Ernst-Körner-Fonds nahmen die Zuwendung für die Betroffene dankend entgegen.

Frau L. ist durch den gewaltsamen Tod ihres Lebensgefährten auf eine Pflegekraft angewiesen und durch die neue Lebenssituation mit einer regelmäßigen monatlichen finanziellen Deckungslücke konfrontiert. In Absprache mit dem Rechtsanwalt der Betroffenen werden die Spendengelder der Aktion in Form einer monatlichen Unterstützung zur Verfügung gestellt. Dies wird helfen, dass Frau L. trotz ihrer Notsituation im vertrauten Umfeld bleiben kann.

Bild v.l.: Tobias Jungbluth (Volksbank Kraichgau), Bürgermeister Thomas Glasbrenner und Spendenüberbringer Till Neuner sowie weitere Mitglieder des Arbeitskreises Ernst-Körner-Fonds: Volker Lott (Sparkasse Heidelberg), Armin Rausch, Ulrich Zusann und Christopher Körner.

 

Bildautor: Helmut Pfeifer